Comic Kunstmuseum im Wandel

Pauer - Kunstmuseum im Wandel

 
Gesellschaft des Spektakels
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antonreiser (toonsUp Admin) - 25.04.20 21:40
Es ist wohl symptomatisch, dass die Selfie-Macher der Kunst den Rücken zuwenden.

Treffende Bilder zum Museumsbesuch. (Allerdings – im Museumsshop gucke ich mich auch ganz gerne um.)
 
Sponkhonk - 25.04.20 14:39
ist halt so
 
HuawaSepp - 25.04.20 01:22
Kunst zwischen Kitsch und Kommerz....
 
Pauer (toonsUp Team) - 24.04.20 23:15
Olla, scheine da nicht allein zu sein! Aber ich muss dazusagen, ich habe hier in beide Richtungen überspitzt dargestellt: Sowohl dieses alte, "religiöse" Schweigen in Kunstmuseen ist auf seine Art lächerlich, wie auch der moderne Zugang seine Macken hat.

Aber dieser Kino-orientierte Zugang des Museums-Marketing, wo das Drumherum lukrativer ist, als das eigentliche "Produkt", ist wirklich bedauernswert. In Kinos verdient man ja hautpsächlich heute an Popcorn, Snacks und Getränken. Den Kunstmuseen scheint es ähnlich zu gehen.

Die Kuratoren befeuern im Grunde nur das, was ihnen am meisten schadet: Mehr Hokuspokus und Schnickschnack, als die Kunst verträgt. Warum muss das alles so elends "interaktiv" sein? Ist das noch Kunst, wenn ich mit meinem scheiß Smartphone herumrenne und ansonsten nicht "die art experience" habe???

Kuratoren von der Sorte braucht man wie einen Kropf.
 
herve - 24.04.20 23:06
Sehr gut beobachtet, Pauer! Dieses ganze übertriebene Marketing ist mir in allen Museen, die ich zuletzt besucht habe, unangenehm aufgefallen, sei es im Lenbachhaus oder der Hypo-Kunsthalle in München, sei es im Museum der Moderne in Salzburg, dem René Magritte-Museum in Brüssel, dem Franz-Marc-Museum in Kochel (wenn auch auf Grund der geringeren Raumkapazitäten nicht ganz so extrem) oder sonst irgend einem anderen Museum.

Es ist ja nicht so, dass ich was dagegen hätte, wenn man nur Ausstellungskataloge, Kunstbücher, Poster oder Postkarten der Exponate feilbieten würde, gegen Skizzenbücher und Zeichenstifte sag ich auch nichts, aber wenn dann der Schwerpunkt des Warenangebots auf Klamotten, Schirme oder Kaffeetassen und andere Haushaltsgegenstände liegt, die dort verhökert werden hört sich es für mich langsam auf, weil es dann in Kitsch umschlägt.

Übrigens: den Spruch auf dem T-Shirt links in deinem letzten Panel käme wahrscheinlich als "make#artnottrash" noch besser, denn damit würde es die ganze Idiotie noch mehr unterstreichen.
 
Rob - 24.04.20 22:03
Kann man nicht meckern, das ist wirklich spot on!
 
fuenf - 24.04.20 21:35
"Shop besser als die Ausstellung" kenn ich
 
ArmerArmin - 24.04.20 21:03
Wobei ich letzten Endes beide Versionen (früher / heute) positiv wie negativ erlebe: Mal ist es zu viel Respekt vor der Kunst, mal zu wenig. Ist in jedem Fall eine lustige Welt, und ich bin heilfroh, nicht in der Kunstszene arbeiten zu müssen – zu viel laue Luft um nix.

Deine Cartoons umschreiben die ganze Situation auf jeden Fall herrlich treffend.
 
ArmerArmin - 24.04.20 21:00
Ja, stimmt, herrlich. Es gibt tatsächlich Kunstmuseen, in denen der Shop besser als die Ausstellung ist. Richtig unterhaltsam fand ich mal im van-Gogh-Museum in Amsterdam die Möglichkeit, mit Vincent´s Sonnenblumen bedruckte Unterhosen kaufen zu können. Wäre eigentlich ein Thema, das mal ein Doku-Fotograf abarbeiten könnte.
 
Miezel - 24.04.20 20:16
Aber irgendwie sehen die Leute glücklicher aus ...
 
atzecomic - 24.04.20 18:31
Wirklich sehr sehr gut gezeichnet und umgesetzt!
 
 

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